Im Gespräch über Suizidprävention: die Fortbildungsreihe der DGS.

Gemeinsam Kompetenz in der Suizidprävention stärken
Suizidprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit der neuen Fortbildungsreihe der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention möchten wir aktuelles Wissen vermitteln, Unsicherheiten im Umgang mit dem Thema Suizidalität abbauen und den fachlichen Austausch fördern.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich bewusst nicht nur an Fachkräfte aus Medizin, Psychotherapie, Psychologie, Sozialer Arbeit, Pflege oder Beratung. Auch Angehörige, Hinterbliebene sowie alle interessierten Menschen sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Denn Suizidprävention gelingt nur gemeinsam: durch Wissen, Offenheit und einen sicheren Umgang mit einem Thema, das uns alle betreffen kann.
Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Berührungsängste abzubauen und möglichst viele Menschen darin zu stärken, suizidalen Krisen kompetent und mit mehr Handlungssicherheit zu begegnen.
Veranstaltungen aus unserem Netzwerk
Neben den Fortbildungen der DGS finden Sie in unserem Veranstaltungskalender auch ausgewählte Tagungen, Fortbildungen und Fachveranstaltungen unserer zahlreichen Netzwerkpartner. So möchten wir dazu beitragen, Wissen zu bündeln, den fachlichen Austausch zu fördern und die vielfältigen Angebote im Bereich der Suizidprävention sichtbar zu machen.
Kommende Fortbildungsangebote der DGS
Fortbildung für mehr Sicherheit im Umgang mit Suizidalität
Mit „Im Gespräch über Suizidprävention“ bietet die DGS eine regelmäßige digitale Fortbildungsreihe zu aktuellen und zentralen Themen der Suizidologie und Suizidprävention. In monatlichen Online-Veranstaltungen vermitteln Fachleute wissenschaftlich fundiertes Wissen, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und geben praktische Impulse für den Umgang mit Suizidalität.
Für die Teilnahme gelten sozial gestaffelte Teilnahmegebühren, mit Ermäßigungen unter anderem für DGS-Mitglieder sowie für Betroffene und finanziell benachteiligte Personen. Die Einnahmen unterstützen kostendeckend die Durchführung der Fortbildungsreihe und die gemeinnützige Arbeit der DGS.
Die ersten drei Veranstaltungen werden zum Auftakt kostenfrei angeboten.
28. Oktober 2026 – Einführung in die Suizidologie
Referentin: Prof. Dr. Ute Lewitzka
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dieses Event ist als Eröffnungsveranstaltung für Sie kostenfrei.
Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen per E-Mail mitgeteilt.
- Thema: Einführung in die Suizidologie
- Der Vortrag vermittelt einen aktuellen Überblick über Suizidalität und Suizidprävention. Ausgehend von epidemiologischen Entwicklungen werden zentrale klinische, psychosoziale und gesellschaftliche Risiko- und Schutzfaktoren sowie die multifaktoriellen Entstehungsbedingungen suizidalen Erlebens und Verhaltens dargestellt. Dabei werden auch die Möglichkeiten und Grenzen der individuellen Risikoeinschätzung thematisiert.
- Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Umgang mit suizidalen Patient:innen: der strukturierten Exploration von Suizidgedanken, Absicht und Planung, der Einschätzung akuter Gefährdung sowie zentralen präventiven Maßnahmen wie Safety Planning, Krisenintervention, Aktivierung sozialer Unterstützung, Methodenrestriktion, Nachkontakten und Sicherung der Behandlungskontinuität. Ergänzend werden psychotherapeutische und neue therapeutische Ansätze sowie aktuelle Entwicklungen wie Ketamin/Esketamin und KI-basierte Risikoeinschätzung eingeordnet. Darüber hinaus werden aktuelle gesellschaftliche und klinische Fragestellungen im Zusammenhang mit Suizidassistenz aufgegriffen. Ziel der Fortbildung ist es, den aktuellen Wissensstand zu vermitteln, Entwicklungen kritisch einzuordnen und die Handlungssicherheit im psychotherapeutischen Umgang mit Suizidalität zu stärken.
18. November 2026 – Suizidales Erleben und Verhalten behandeln – therapeutische Optionen
Referent: PD Dr. Gerd Wagner
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dieses Event ist als Eröffnungsveranstaltung für Sie kostenfrei.
Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen per E-Mail mitgeteilt.
- Thema: Suizidales Erleben und Verhalten behandeln – therapeutische Optionen
- Suizidales Erleben und Verhalten gehören zu den zentralen Herausforderungen im klinischen Alltag. Zunehmend zeigt sich, dass suizidspezifische Interventionen das Risiko erneuter Suizidversuche deutlich senken können. Der Workshop gibt einen Überblick über therapeutische Optionen bei Suizidgedanken und suizidalen Handlungen – von pharmakologischen und biologischen Verfahren bis hin zu suizidfokussierten psychotherapeutischen Ansätzen.
Zum Abschluss wird das RISE-Programm vorgestellt, ein manualisiertes suizidspezifisches Kurzzeit-Psychotherapieprogramm, das aktuell in der multizentrischen Studie PREVENTS geprüft wird.
- Suizidales Erleben und Verhalten gehören zu den zentralen Herausforderungen im klinischen Alltag. Zunehmend zeigt sich, dass suizidspezifische Interventionen das Risiko erneuter Suizidversuche deutlich senken können. Der Workshop gibt einen Überblick über therapeutische Optionen bei Suizidgedanken und suizidalen Handlungen – von pharmakologischen und biologischen Verfahren bis hin zu suizidfokussierten psychotherapeutischen Ansätzen.
2. Dezember 2026 – Thema wird noch bekanntgegeben
Referent: Prof. Dr. Elmar Etzersdorfer
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dieses Event ist als Eröffnungsveranstaltung für Sie kostenfrei.
Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen per E-Mail mitgeteilt.
- Thema: Thema wird noch bekanntgegeben
- Themenbeschreibung wird noch hinzugefügt.
Anmeldeformular
Wenn Sie teilnehmen möchten, nutzen Sie das folgende Formular um sich anzumelden. Bitte beachten Sie hierbei: mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden, um das Formular abschicken zu können.
Wichtig: sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, schreiben Sie eine E-Mail mit Ihren Daten und den gewünschten Veranstaltungen an fobi@suizidprophylaxe.de.
Hinweis
Ihre Teilnahme wird nach Prüfung bestätigt
Direkt nach dem Absenden prüfen wir Ihre Anmeldung zur Teilnahme. Ist diese Prüfung erfolgreich, erhalten Sie das Bestätigungsschreiben mit allen wichtigen Informationen zu Ihrer gewählten Fortbildung. Ihre Teilnahme kann per E-Mail storniert werden.